CSM Story  Teil 21, und was war davor? (end. på tyska )

Ja, was war vor dem CSM – bekomme ich öfters die Frage.

Nun –da muss ich 73 Jahre zurück gehen –denn das ganze mit der Liebe zur Eisenbahn beginnt in Itzehoe . Aufgewachsen in der Reichenstrasse –im Stadtteil Neustadt (die Insel die es mal gab –umschlossen von der Stör) war eigentlich der Kern von Itzehoe mit der Altstadt – wurde aber nach einem Brand wieder neu aufgebaut –daher Neustadt.

Nun meine Kindheit – ein Kriegskind 1941 – merkte wohl nicht viel davon – da Itzehoe als Lazarett Stadt – fast nicht berührt war. Die Schulzeit (Delftorschule)  war auch ohne besondere Vermerke. 2 Bilder gibt es dazu – Schülerlotsen – und das ich als Pfadfinder tätig war. Mit 6 Jahren erhielt ich meine erste Modelleisenbahn ( Rokal ) – Ja wer hätte da gedacht das ich später mal ein Eisenbahnmuseum haben würde – Haupt sächlich mit TT Modellen (u.a. Rokal), und wenn ich mich recht entsinne schon damals (ca. 1950) mal eine Anlage baute für den Sohn des damaligen Bürgermeisters.

War das der Grund das ich danach mal eingeladen wurde die Rokal Fabrik zu besuchen?

 

Hier zu Bilder aus dem Stadtarchiv von Itzehoe

( Warte leider noch auf die Genehmigung die Bilder  hier wiedergeben zu Können ,wird später nachgeliefert )

Doch schon mal weiter im Text, erstmal eine Karte zum weiteren Text.

 

 

 

Das war also mein Reich in meiner Kindheit, ja der Vergleich zur Reeperbahn ist nicht ohne. Noch war reger Verkehr auch im Hafen.Auch der Bahnhof –Vollbetrieb- laut angaben die ich habe waren 17 Dampflokomotiven in Itzehoe stationiert ,und ich entsinne mich das einige Zimmer im Wirtshaus meiner Eltern für Lokführer reserviert waren .Das Haus wurde aber in den 70ziger Jahren abgerissen und ein Teil der Stör wurde für Bauland mit Erde gefüllt. Das alte Stadt Theater –gegenüber der Viehhalle ist nicht mehr vorhanden – da waren auch meine Oma und Mutter tätig mit der Itzehoer Speeldeel 

Ja wer hätte gedacht das es sogar Don Quijote auf plattüsch  gab.

Das Itzehoe nach dem Krieg dänische Besatzung hatte kann man in den Links nachlesen – und das letzte Hausmädchen was meine Eltern hatten – hat daher einen Dänen geheiratet . Ja ich bin am überlegen  - wer kennt nicht die dänische Fernsehserie „ Matador „

http://de.wikipedia.org/wiki/Matador_%28Fernsehserie%29

Ist das reiner Zufall, das der Wirt in der Serie gerade Jürgen Boldt hieß (wie mein Vater & auch ich?)

 Wer mehr über Itzehoe erfahren möchte hier:     

 Wer mehr über Itzehoe erfahren möchte hier:

 

https://www.google.com/search?q=itzehoe+Bahnhof&client=firefox-a&hs=t9v&rls=org.mozilla:sv-SE:official&channel=sb&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=3HD8U5y1B8TuyQOQ4YKQBQ&ved=0CAoQ_AUoAw&biw=1005&bih=638

Natürlich ist auch auf meiner MOB-Anlage das Thema Itzehoe vertreten – nach dem Vorbild Itzehoe –auch im Modell nachgebaut:

 

 

 

Mehr dazu hier:

http://www.der-lustige-modellbauer.com/t18759-der-ice-der-mob#443067   

Es kommt aber noch eine Geschichte am Ende dieser Story – was aber eine Hamburger Geschichte ist.

Mein Beruf damals wurde vom Vater ausgewählt –ich sollte Schiffbauer werden und eine Lehrstelle in Wewelsfleth stand an. Das erste Lehrjahr wurde noch von Itzehoe aus gemacht – auch hier kam die Eisenbahn ins Bild. Mit dem ersten Schienenbus von Itzehoe nach Wilster –wo der Firmenbus wartete – waren lange Tage, um 6 Uhr schon am Bahnhof und zu Hause war man nach 18 Uhr – ja und noch wurde auch am Samstag gearbeitet.

Von der Lehrzeit gibt es nicht viel zu berichten – im 2ten Lehrjahr hatte ich ein Zimmer in Wewelsfleth gemietet – aber es war ein Dorf – kaum etwas für Jugendliche, 2 Kneipen und ein kleines Kino was am Wochenende mal was zeigte – Fernsehen war zu der Zeit noch nicht jedermanns Sache.

Aber einige Bilder von der Werftzeit habe ich noch.

 

 

 

 

 

 

 

 

Von der Lehrzeit gibt es nicht viel zu berichten – im 2ten Lehrjahr hatte ich ein Zimmer in Wewelsfleth gemietet – aber es war ein Dorf – kaum etwas für Jugendliche, 2 Kneipen und ein kleines Kino was am Wochenende mal was zeigte – Fernsehen war zu der Zeit noch nicht jedermanns Sache. Danach kam dann die Zeit in Hamburg – auch da habe ich einige Bilder gefunden – wenn auch schlechte Qualität –ist aber ein Zeitdokument –da war noch nichts mit Spiegelreflex teuren Kameras. Mein Stolz  war meine Viktoria,welche in knapp 2 Jahren immerhin über 35 000 Km machte . Doch nun zu den Bildern –das letzte Bild von der Bremer Gegend – ja ich war dabei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber ich hatte noch was

Hamburger  Geschichten.

Ja wir ihr schon mitbekommen habt , so bin ich dabei meine Vergangenheit aufzuarbeiten .

Hatte schon einiges zusammenbekommen – und dabei erinnerte ich mich –nicht nur die letzten Jahre (bevor ich nach Schweden ging) – da war doch noch was in meiner Jugendzeit –

Also, vor fast 70 Jahren –wie war das noch?

Durch Facebook habe ich diese Seite entdeckt:

 https://www.facebook.com/HamburgVor2000

 

Also habe ich mal diesen Text eingegeben.

 

 Hamburg – Altona 1945 – wo war ich da?

Ja das ist doch mal eine Frage. Wieso, ich bin dabei über meine Vergangenheit mal paar Artikel für meine Hausseite zusammen zu stellen.

Bevor ich nach Schweden ging (1960) hatte ich fast 2 Jahre in Hamburg auf den Werften gearbeitet –wohnte zuletzt in Rotenburgsort.

Aber irgendwo im Speicher liegt ein Bild aus meiner Kindheit.

Erinnere mich, das meine Mutter wahrscheinlich einen Dienst bei der Straßenbahn machen sollte –und in der Zeit wohnten wir –wahrscheinlich – in Altona.

Erinnern tue ich, das es in einem modernen Wohnblock war -4-6 Etagen hoch  in gerundeter Bauform wie meine Skizze  zeigt.

Vom Treppenhaus gingen in jeder Etage ein „Balkonweg „außerhalb des Gebäudes zu den vielen kleinen Wohnungen.

Erinnern tue ich mich auch das (im oberen Teil des Bildes ) auch Eisenbahn und S –Bahn fuhren .Hatte schon damals eine Vorliebe für Eisenbahnen.

Unten rechts im Bild war es nicht weit bis zu einer Hauptstrasse – wo auch Straßenbahnen fuhren.

Ja und von den Feuernächten habe ich auch noch ein schwaches Bild – da wir bei Flugalarm immer die Balkonwege benutzen mussten …

Ich nehme an das das Haus den Krieg überlebt hat – habe jetzt fast 70 Jahre später versucht es wieder zu finden „Google & Co „ aber zu viel hat sich geändert.

Könnt ihr da weiterhelfen?

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen

  Mit folgender Skizze:

Also, die grauen Zellen sind noch nicht ausgestorben, nach schon einer ½ Stunde konnte die Antwort gefunden werden.Hier :

Link :

https://www.facebook.com/HamburgVor2000  - 24.8.2014

Tolle Arbeit –ja sind eben Hamburger. Damit sind wir wieder ein Stück weiter für den nächsten Teil (CSM Story 21)

Und hier Bilder von den Mitgliedern im Forum „Hamburg vor 2000“

So sieht es heute aus 70 Jahre später.


Ein großes Dankeschön an das Forum, Mitglieder die geholfen haben und Bilder von Dominik Law Law , sowie Daniela Wagner .

und was war vorher? (was also auch das Vorspiel ist zum nächsten Thema Schiffe ist)

Ja das kommt demnächst hier im Kino.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen(S)

         

 

CSM Story  Teil 20 „ Festveranstalter „ Floby 7-2014

Wie schon im letzten Teil berichtet, so war Freund Niclas kurz zu Besuch bei uns und hat viele neue „Alte „ Bilder mitgebracht.

Erstmal Par von diesen Bildern. Das letzte Bild ist der Übergang zu unseren heutigen Bericht. Da ich die letzten 9 Jahre vor meiner Pensionierung neben dem Museumsbetrieb als Busfahrer in Uddevalla beschäftigt war – hatte ich den Vorteil Busse leihen zu dürfen – paar Kronen für die Personalkasse und der Preis war bezahlt –das ginge heute nicht mehr. Und dies benutzte ich öfters – wie auf dem letzten Bild hier – wenn freunde mich besuchen – wurden sie standsgemäß am Bahnhof  mit dem Bus abgeholt. Auch meine 3 Töchter  kamen in dem Genuss – z.B. zur Studentenfeier in unserem Zug.

 

       

Nebeneinkommen  durch Feste   

Ja die Idee kam von einem Politiker –du hast hier doch die Möglichkeit –im Zug – Feste (geschlossene Gesellschaft) bis zu 200 Personen zu machen.

Dazu die Erläuterung  zu den Verhältnissen in Schweden -  Hotel preise sind nicht wie in Deutschland  - dahingegen kann man Feste ordnen als geschlossene Gesellschaft –und da werden viele Gesetze umgangen. Nun die erste große Feier,als eine Landesregierung (Nachbarland von Bohuslän ) aufgelöst werden sollte – da es eine Großregion werden sollte . (Und daher noch einige Konten aufgearbeitet werden sollten –man wollte ja nichts verschenken) Die 3 Wagen wurden vermietet – die Leute besorgten alles (Auch Bestick –was wir behalten durften) und wir hatten die erste große Feier mit fast 100 Personen. Hier mal was es 1990 im Hotel für 3 Personen  (heute ist es das bedeutend mehr)

 

 Aus unserem damaligen Prospekt -sie möchten ein Fest -wir haben Platz für 200 Personen -und den Bus

können wir auch fixen.

 

      

Dadurch bekamen wir weitere Besucher zum Museum –die wahrscheinlich sonst nicht gekommen wären –denn in den Festprogrammen war immer eine Führung durchs Museum.

Hier nun Bilder von weiteren Festen – viel Spaß  beim schauen.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen (S)

 

 




 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CSM Story, Teil 19, Floby, 6-2014 

Freunde des CSM

Ohne alle persönlichen Freunde des CSM , wäre es nie das geworden ,was es unter über 40 Jahren war. Was uns natürlich verband – war das Thema  Eisenbahn. Seid Mitte der 60ziger hatte ich viele freunde aus der ehemaligen DDR , teils weil da auch TT (meine damalige Modellbahn) am meisten dort verbreitet war – aber auch weil es dort gefördert wurde –von der DR und es daher viel bewahrt war von der Großzeit der Eisenbahn. ( Siehe auch Teil 4und 5 der CSM Story) Stichwort „ Hans Weber „ – er war nicht nur mitverantwortlich für viele der Ausstellungen am Fernsehturm(in Berlin/Hauptstadt der DDR) – Mitglied im DMV und ein Meister der Eigenbauten von Modellen die viele Preise erhielten. Seine letzte Hoe Anlage nach einem Vorbild Lindenberg –wo der Pollo zu Hause war – wurde bei vielen Ausstellungen vorgeführt. Heute gibt es in Lindenberg wieder eine Museumsbahn

http://www.pollo.de

Und eigentlich wollte er diese Anlage ende der 80ziger der Gemeinde schenken – weil es aber wohl Streitigkeiten gab, wo die Anlage aufgestellt werden könnte – fragte er mich – und so kam die Anlage zum CSM.

Es war die 2te von 4 Anlagen die man automatisch durch Münzeneinwurf beim CSM fahren konnte. Und hier einige Bilder von der Anlage, Bild 1, Freund Hans zu Besuch in Schweden –auf einer Rundreise – im Bahnhof Strömstad. Das letzte Bild, die Postkarte 75 vom CSM. Bild 2und 3 vom Museum – Ja und was hat Bild 3 (Bahnsteig beim CSM) mit Hans zu tun ? Ja das Tillig Reklameschild aus Sebnitz ist aus dem Kontor der Tilligfirma – wo 20 Jahre davor noch Hans seine Mutter wohnte und ich sogar mal übernachtet hatte – ist die Welt doch klein. (Leider ist Hans vor 3 Jahren schon verstorben –sowie auch andere mit denen wir oft bei unseren Treffen Kontakt hatten, wie Freund Harald Kurz und Helmut Reinert, beide auch tätig beim DMV und dem Morop)

 

Fast genau so lange bin ich schon mit Freund Helmut (Plosche) befreundet, Ja wer meine Hausseite besucht hat, konnte schon viele meiner MOB Modelle sehen, wo Helmut sein großes Können im Modellbau bewiesen hat. Auf vielen Reisen haben wir 2 Eisenbahnsafari betrieben – sei es beim Morop oder anderen Veranstaltungen (siehe auch CSM Story  Teil 12:  Besuch bei Heljan) – Buseck seit vielen Jahren, mit dem Kieler Spur 0 Club – oder nur privat. Und nicht selten haben wir dann was ½ fertiges gefunden – wo dann die Frage war „ na Helmut wäre das was –ich mein eilt ja nicht „ und bei meinen nächsten Besuch in Kiel – ja ich hab mal wieder was für dich fertig.

Hier einige Bilder von Helmut und Modellen die er für  mich gebaut hat.

Nochmals vielen Dank Helmut für alles und der langjährigen Freundschaft (weshalb wir uns im Briefwechsel auch mit ½ Bruder ansprechen)

 

  

Stichwort „ MOROP „ verbindet mich mit Freund Niclas Yllner – siehe auch diesen Monat im Schalter „ Neues „ wo er sich auch als Schriftsteller präsentiert – mit 2 Büchern die er in seinem Verlag jetzt herausgebracht hat. Zwar geht es dabei um Schiffe und Reisen in seiner Jugendzeit – na ja auch das verbindet uns (da ich ja ehemaliger Schiffbauer vor fast 60 Jahren war – und das Thema ja noch in der CSM Story und kommen soll)Da er aber auch jahrelang beim SJK (schwedischer Eisenbahn Club) Mitglied war (sowie auch ich damals) wurde daraus auch eine Freundschaft (siehe auch CSM Story Teil 3:   Die kleinste Anlage des CSM)Außer dieser „kleinsten Anlage „ besorgte er auch preiswert die N Anlage – die im Museum war. Auch einige HoModelle waren derzeit Geschenke ans Museum. Niclas war auch befreundet mit Hans und auch wir 3 machten einige Reisen im Zeichen der Eisenbahn.Leider sind viele dieser Unterlagen, Bilder, Filme und Unterlagen beim Erdrutsch abhanden gekommen. In dieser Woche feiert er seinen  85 Geburtstag .Alles gute auch für die Zukunft  Niclas . nun einige Bilder dazu.

   

Natürlich gab es viel mehr Leute ,die durch Geschenke oder Taten dazu beigetragen haben ,das das Museum zu dem wurde was es war . Deshalb hatten wir in der Ausstellungshalle eine „Dankeschöngedenktafel „

 

  

Ja da wäre dann noch alle Morop Kongresse an denen ich 25 Jahre teilgenommen habe.aber alle Bildermappen und unterlagen –sowie die Bibliothek 

wurde Opfer der Eisenbahnnichtliebhabertalibanen. Aber einige Bilder habe ich noch gefunden, Ja wer hätte gedacht das ich mal Lokomotivenführer spielen durfte bei der MAV –der damalige Kongress in Budapest –in schöner Erinnerung – nicht nur weil man es geschafft hatte , das Freund Killian (ja richtig der Vater der Z- Modellbahn) in einem Bett (na ja Doppelzimmer) unterzubringen.

   

Nachdem ich nicht mehr so aktiv beim Morop dabei war – aber seid 1987 beim Kieler Spur 0 Club (trotz des Abstandes) dabei bin hat sich da auch eine enge Freundschaft ergeben. Insbesondere mit den „ewigen „ Clubchef Reinhart – wo wir in Clubarbeit u.a. den ICE 3 gebaut haben –nicht zu vergessen die E03 –wo meine Bauteile schon 10 Jahre auf Fertigstellung warteten – und eine meiner beiden G1700 auch (wie bei den meisten bauten ) vom Malermeister Ralf gesupert wurde . Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch meinen ½ Bruder Helmut überredet Mitglied zu werden – seid dem ist er auch der ständige Organisator für unsere Reisen . Mehr dazu im Schalter „ Kieler 0 Club „ und Reisen. Und hier zum Abschluss

Einige Bilder von unseren Clubfreunden

   

Ja das wäre     es dann schon mit der CSM Story Teil 19 –

So was noch offen steht ist ja das Schiffsthema – das kommt aber später da Freund Niclas nächsten Monat uns besucht und zum Thema beitragen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen(S)    

 

 

 

CSM Story, Teil 18, Floby 6-2014

Der Erdrutsch, das Ende vom CSM

Im Teil 17 erhielten wir die Antwort, weshalb es kein Landesverkehrsmuseum gab, und hier die Antwort –weshalb es zum Ende des CSM kam.

Nun , was keine der vielen Behörden glauben wollte – man könnte ja seine Sache – und das mit den vorgeschriebenen dB Werten würde man schon abhelfen . Meine eigenen Messungen mit über 80 dB mit der vorhandenen E-6 auf der anderen Seite 50m vom Haus – ja das wollte man beweisen, wenn die Autobahn fertig ist (mit nur 10m vom Haus sollte es auf 55dBrunter kommen). Nun der Lärmfaktor  war nicht mal das schlimmste, was schlimmer war – die Erschütterungen von der Autobahn – das würde nur Probleme an den Gebäuden geben. Ein Holzhaus verträgt mehr

Aber hier waren alle Gebäude gemauert.

Neben  dem Bahnsteig ,wo der X6 stand –wurde ein Arbeitsweg –nur 10m vom Zug angelegt – um alle Erdmassen um das Museumsgelände zu fahren . Schon nach einem ½ Jahr hatte es Veränderungen am Bahnsteig gegeben – durch den Vibrationseffekt der Dumpers , war der Zug über 35mm von der Bahnsteigskante abgesackt – brauchte ich mehr Beweise ?

Außerdem war inzwischen die Wegbank für die neue Autobahn fertig – 6m über vorhandenen Mark Niveau.

 

    

 Nun, die Behörden waren sich ja sicher – ist ja nicht das erste mal das man eine Autobahn baute.

Die Antwort erhielt man am 20.12.2006 um 19.05 Uhr. –ja wir wollten gerade RTL „alles was zählt „ sehen – der Strom war auf einmal weg – 5 Minuten ein Erdschütteln.

Als ich raus ging – was denn nun –wir haben doch keine U-Bahn hier – der erste Wagen hing nur noch an den Kupplungen und an der Kraterkante konnte ich ein großes Loch sehen –gute 6 m tief.

Es dauerte nur 10 Minuten –und schon war Polizei und Feuerwehr  sperrten die E-6 von Munkedal -10 Minuten später auch von der Uddevalla Seite – gleichzeitig wie die Polizei auch zu unserem Haus gekommen  war – wir bekamen weitere 10 Minuten um das wichtigste für paar Tage mitzunehmen.

    

 Zum Glück hatten wir Freunde in Uddevalla, wo wir die nächsten Tage ein zufälliges zu Hause bekamen. 2 Tage später hatte die Wegbaubehörde einen Wohnwagen für uns in der nähe aufgestellt – vielleicht gut gemeint –aber es war mitten im Winter – der Strom fiel dauern aus – Wasser – na ja Eis hatten wir nicht bestellt – also das war keine Lösung . Wir hatten ja schon kontrakt auf unser neues Haus in Floby – mit Zutritt April 2007 – was ich jetzt ändern konnte – so das wir schon am 2.1.2007 dort provisorisch einziehen konnten. Nun die nächsten 5 Wochen fuhr ich jeden Tag zwischen Floby und dem CSM  (Gute 300km täglich) um noch zu retten was zu retten war. Zwar sollte Bewachung beim Museum sein –aber die Katastrophen Touristen waren täglich dort und holten sich Souvenirs.


 

Ein schnelles handeln war notwendig – das nicht noch mehr vom CSM in falsche Hände  kam. Deshalb hatte mehrere Vereine ausgewählt, welche sich das holen konnten – was an und für sich für eine Auktion gedacht war.

Inzwischen hatte man den Triebwagenzug aus dem Loch gezogen – und mir weiteres auferlegt – da man schnell die Umgebung stabilisieren wollte – sollte ich die SJ Fahrzeuge auch an Vereine verschenken –so würde man für die Transportkosten aufkommen. Nun ich hatte wohl keine andere Wahl  und die Bewahrung lag mir auch am Herzen. Dabei wurde aber der Wegbaubehörde auferlegt – auch Bahnsteigdach und weiteres Eisenbahnmaterial  zur Wiederverwendung zu demontieren –

Ja wie es damit ging zeigen die Bilder.

   2 jahre später (mehr auf der Hausseite)

 

Am 10.1.2008 wurde dann der Rest von 40 Jahren kultureller Freizeitgestaltung als Übungsfall der Feuerwehr  übergeben.

Wie ich schon im letzten Beitrag schrieb hatte man bis hierhin alles als Naturkatastrophe ausgelegt –daher keine Schadenersatzansprüche  reguliert  .

Erst 2009 wurde das auf Fehler der Baubehörden hingewiesen. Dennoch auch bis heute kein Schadenersatz für die Betroffenen – und für die Steuerzahler  bisher eine Rechnung von über 45 Millionen €  an Mehrkosten.

Ja wird jemand dafür belangt?

Steuer Bezahler die Ihr Geld in der Schweiz (z.B.) haben und keine Steuern dafür bezahlen – und erwischt werden  - war doch gerade einer der 3Jahre dafür bekam.

   

Ja natürlich hatte ich das ganze Verfahren auch zum Europagericht angemeldet.

Erst  wurde unter 2Jahren mehrmals mitgeteilt das meine Anmeldung den Kriterien  voll zutreffend ist und das Gericht den Fall behandeln wird – ja und dann kommt auf einmal die Mitteilung 2010 – nö – wird nicht verhandelt.

Ihr wisst doch das nächste Woche die so genannte EU Wahl ist ?

Ja Freunde – das war der Beitrag 18 ……

Und ich habe immer noch das schönste Hobby der Welt.

Im nächsten Teil wird es dann wieder Positiv – werde mal über meine Freunde berichten –was die für mich und CSM gemacht haben.

    

Mit freundlichen Grüßen  Jürgen(S) 

 

 

CSM Story, Teil 16 , Floby 6-2014

Bürokraten und die Kultureisenbahn

Das ist ein Thema, wo man selten einen gemeinsamen Nenner findet ….

Die Post

Gehen wir mal zurück zum Jahr 1970 – ja kaum glaubhaft da wurden noch Briefe geschrieben  - von Hand oder mit der Schreibmaschine. Ich hatte sogar ein ganz modernes Ding, wo man die Kugel austauschen konnte und erhielt dann verschiedene Schriftstile. Wir wohnten zwar in der Kommune Munkedal – das erste Grundstück neben der Kommunen grenze zu Uddevalla. Der Postbote  kam von Uddevalla, wendete in Munkedal und fuhr zurück nach Uddevalla – und da waren wir dann die erste Adresse, Småröd 1:3, Uddevalla. Hierzu und zu den weiteren Beiträgen mal eine Karte:

 

Mitte der 70ziger wurde die Strasse umgebaut (E-6) und der Postbote musste paar Hundert Meter mehr fahren. Nun wollte die Post deshalb die Adresse ändern – und ein neuer Postbote von Munkedal sollte uns beliefern – also für die Post war es kostengleich, doch für uns als kleines kulturelles Unternehmen ein enormer Mehrkosten Aufwand, Prospekte, Briefumschläge – unsere Verkaufsartikel – alles was mit der alten Adresse versehen war – mehr als 10.000 Kronen (1000€) Ohne eine Gegenleistung von der Post …..

Natürlich wurden wir von den Zeitungen unterstütz – es ging über 10 Jahre, der Kampf gegen die königliche Post – und als mehr und mehr Versendungen verschwanden war der erste Kampf gegen die Bürokratie verloren.

 

 

 Bus und Zughaltestelle

Nun, es wurden immer mehr Besucher, auch welche die mit dem Bus kommen wollten. Da gab es ein kleines Problem, da der Fahrkartenpreis per Kommune berechnet wurde – damals ca. 60 Kronen (6€) per Komunne – da das Museum aber 200 m hinter der Komunnengrenze lag –also der zweifache Preis.

 ( Für den gleichen Preis hätte man auch weitere 90 km fahren können)

Kindergärten fragten, ob ich nicht den Verkehrsbetreiber beeinflussen könnte –denn wo ist festgelegt das die Zonengrenze 200m vor oder hinter der Komunnengrenze liegt.

Wir hatten versucht Politiker, Polizei und andere Behörden  ein Gutachten abzugeben –denn es wäre wohl nicht erwünschen wert, das 30-40 Kinder auf der E-6 laufen würden ……

Keine Reflektion der Bürokraten.  

Dahingegen hatten wir sehr gute Kontakte mit der Eisenbahn (SJ) – und wir erhielten sogar die Erlaubnis einen

eigenen Eisenbahnhalteplatz  zu bekommen, leider auch da an der E-6 -200 m von unserer Auffahrt – so das eine Genehmigung der Wegbaubehörde notwendig war …….

Was nun – wurde abgeschlagen , weil man nicht so viele Leute auf der E-6 sehen möchte. Da an der gleichen Stelle auch ein Bushalteplatz war wollte ich gerne wissen ,wie die Leute zu dem hinkamen ….

Verblieb jedoch ohne   Antwort.

 

 Kurz danach war irgendein Jubiläum, gerade zu meinem Geburtstag (aber nicht deswegen) durften alle, die eine Monats oder Periode karte hatten gratis mit den Bussen fahren, also gleich die Werbetrommel rausgeholt und in den Zeitungen es preisgegeben – das man auch gratis an diesem Tage das Museum besuchen könnte, wenn man seine Västtrafik Karten vorzeigt.

  

Aber gehen wir wieder paar Jahre zurück, 1987 war ich soweit mit dem Ausbau des Museums – der  X-6 Triebwagen und der Bahnhof im Museum waren fertig – natürlich alles mit einem Haufen Genehmigungen – als von der Steuerbehörde für Grundstückssteuern – der Bescheid kam – Große Steuererhöhung wegen Änderung von Villa zum Miethaus.

Da 4 neue Gebäude auf dem Grundstück waren – und ich auch die Mieteinkommen angeben sollte ???????

Ja gemeint war u.a. der 3 teilige S-Bahnzug  (der erste von Stockholm) wo jetzt u.a. Cafe und Verkauf des Museums waren.

Nun anstelle von kulturellen Arbeiten –war Bürokrat Arbeit angesagt mit allen politischen Kontakten – da das Museum inzwischen das größte Touristen Objekt in der Region war .

Nun –das Resultat war –das an stelle von bedeutend mehr Steuerausgaben – wurde jetzt das Museum als erstes Kulturelles Gebäude / Grundstück in dieser Kommune eingestuft und Steuer befreit.

Also, endlich mal ein Sieger gegen die Bürokraten.

 

Ja man sollte nicht zu früh lachen – wenn ihr wüsstet –wie viele Abteilungen es da gibt – ja nun war es ein Kulturgebäude

Doch 2 Jahre später kam der Gerichtsvollzieher –da eine Rechnung von 3000 Kronen (300€) für die Grundstücksgebühr nicht bezahlt war ……

Nun auch das haben wir geregelt – das waren nur ein paar kleine Erlebnisse mit den schwedischen Bürokraten.

Wenn man überlegt, da alles in der Freizeit  gemacht wurde , was man noch alles hätte schaffen können .

Im nächsten Teil wird es noch besser – dann geht es um meine Stiftung und dem Landesverkehrsmuseum.Hoffe es hat wieder gefallen. Mit freundlichen Grüßen

Jürgen(S)   

 

CSM Story, Teil 17,Floby 6-2014

Landesverkehrsmuseum oder?

2000,ein Jahr im Umbruch, der Autobahnausbau E6 ( Göteborg –Oslo rückt näher und soll nur 10m vom Museum vorbei gehen .

Erste Kontakte mit den Behörden würden an einen Neubau des Museums mitwerken, wenn ich eine Stiftung daraus machen würde. Nun, warum nicht – in paar Jahren gehe ich sowieso in Rente und das würde dem Museum ein überleben anbieten.

Zu dem Zeitpunkt waren die Museumsanlagen laut den Versicherungsanlagen für 1 Million € versichert (10 Million Kronen) doch wie es sich zeigte würde ein Neubau auf etwas über 2 Million € kosten. Die Politiker reibten sich die Hände –da das bedeuten würde, wenn ein neues Kulturobjekt zu 50% Vorfinanziert ist – würde es EU Beiträge geben  - na und für 4 Mille könnte man schon ein schönes Landesmuseumsgebäude erhalten. In erster Hand waren 2 Kommune interessiert – Uddevalla und Munkedal – Munkedal würde sogar ein Grundstück bereit stellen – na und Uddevalla war am überlegen –es könnte neben dem „Bohuslän Museum „liegen.

( siehe CSM Story Teil 9 )

Nur gab es ein kleines Problem,das vorhandene Museum in Uddevalla war zu 100% Steuer finanziert (wo auch viele Politiker ihr Einkommen erhielten) , und das eventuelle Verkehrsmuseum würde sich selber finanzieren – dies war nicht gut fürs vorhandene Museum .In beiden Fällen ( Munkedal und Uddevalla ) war auch ein Spuranschluss vorhanden – so das Besucherzüge direkt zum Verkehrsmuseum kommen könnten. Für Uddevalla hatte ich außerdem einen Plan für die erste Straßenbahn von Uddevalla ausgearbeitet – da außerhalb von Uddevalla eines der größten Einkaufszentrum (Torp) von Schweden war (ist) mit mehreren millionen Besuchern jährlich.

 Das Schloss haben wir schon -jetzt planen wir für ein Landesverkehrsmuseum - möchtes du aktiv teilnehmen ?

 

Die Vorbereitungen wurden eingeleitet  - das mit der Stiftung war so weit vorbereitet (wenn auch nicht leicht)und  ein Stiftungswappen von allen Behörden  anerkannt wurde.( Auch vom Bürgermeister in Itzehoe und Munkedal) von der SJ erhielt ich die Baupläne vom Bahnhof in Trelleborg, da mir die Bahnhofshalle von der Größe  zu sagte. ( Also, schon wieder kosten eingespart) als nächstes wurde dann ein Modell gebaut um den Politikern zu zeigen, was es werden könnte, und durch Zeitungen auch der Allgemeinheit zugänglich wurde.

 Das Vorbild in Trelleborg

 

Nun was passierte danach –es ging bisher um ein Landesverkehrsmuseum für Bohuslän. Den Kommunen wurde dabei auch angeboten, das ich für jede Kommune (nach deren Wahl) ein Bastelbogen herausbringen würde –was für jede Kommune eine Preiswerte  Vermarktung der eigenen Kommune geben würde.

 

 

Jede Kommune stimmte zu (klar kostet ja nichts)

So entstand im Anfang der Bastelbogen vom Bahnhof Munkedal.

(Dieser liegt online und kann kostenlos herunter geladen werden) und weitere Bastelbögen.

Nun, trotz aller Vorbereitungen  die Zeit lief davon und plötzlich hatten „höhere Politiker „ beschlossen das mehrere Länder – Bohuslän – Älvsborg usw. zu einer Großregion zusammengeschlossen werden sollten. Resultat – na ihr kennt es: viele Köche geben eine schlechtere Suppe.

Teils wollten mehrere ein Landesverkehrsmuseum –andere waren dagegen, weil es andere vorhandene Objekte schaden könnte.

Und deshalb geschah bis 2005 nichts Neues. Alle anderen Grundstücke bis 100m von der neuen Autobahn waren schon eingelöst – nur nicht das CSM. Motivierung  zu teuer. Trotz das wir bewiesen das keine der gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden könnten ( Lärmschutz – Kulturgebäude usw.) kam man erst im Herbst 2006 mit dem Angebot –nur das private „Wohnen“ einzulösen , für ca. 100 000 € ( weniger als 10% des Wertes ) mit der Möglichkeit alles übrige 2007 verkaufen zu können …..

Ja, und wie wir heute wissen – was ich vorausgesagt hatte  -

So kam der Erdrutsch am 20.12.2006.

Nun – nun war ich Rentner

40 Jahre Freizeitlicher Kulturarbeit hat viel positives mitgebracht, ja leider Bohuslän hat  was verloren. Erst  6Jahre später wurden meine Voraussagen zum Erdrutsch vom Staat bestätigt (2012) – bis dahin war es aber eine Naturkatastrophe, und somit kein Schadenersatz.

Erneute Schadenersatzansprüche danach in einer Höhe von 80 000 € wurden bisher abgelehnt – anstelle wurden bisher nur 400  € angeboten.

  ( Nun wie war das noch in Köln beim U-Bahnbau ?)

Ja und das schönste Hobby habe ich immer noch.

Nun mehr darüber ist auf meiner Hausseite ersichtlich.

Hoffe, es hat wieder gefallen – es kommt noch mehr in der CSM Story, da noch das Thema Schiffe offen steht, Der Erdrutsch und was danach geschah mit den SJ Fahrzeugen  - na mal sehen was ich sonst noch finde.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen(S)

 

 

 

CSM Story  Teil 15, Floby 6-2014

Reise nach Göteborg.

Seid über 40 Jahren haben wir besonders guten Kontakt mit Vereinen in Göteborg  . Insbesonders  mit GMJS, einer der ältesten  Spur 0 Vereine in Schweden.

http://www.port.se/gmjs/main.asp

Nun unsere Zusammenarbeit begann schon 1965 als wir mit dem UMJK und anderen Vereinen, sowie der größten Hobbyzeitschrift „ Allt om Hobby“ (Alles übers Hobby)  versuchten einen Reichsverband zu bilden –und in der Verlängerung Mitglied im Morop werden zu können. Nun lange Vorrede – daraus wurde nichts –aus welchen Gründen auch immer. Außer das ich den Auftrag von der Zeitschrift erhielt, ständiger „ Beobachter „bei den Morop Kongressen zu sein, indem ich auch der „Ferpress“ angemeldet wurde.

 http://www.ferpress.org/historie.html

Welche einen direkten „Anschluss“ zum Morop hatte. (damals)

 http://www.morop.eu

Soweit also zu den historischen Hintergründen, anfänglichst durch den UMJK und seid 1966 durch dem CSM.

Hierdurch gab es dann auch öfters Treffen beim GMJS, wo wir teilgenommen haben – und nach den 80ziger Jahren auch des Öfteren für Gruppen meines Museums Sonderführungen bei der GMJS hatten. ( Nochmals ein Grosses Dankeschön)

Doch nun scheint GMJS das gleiche Problem zu bekommen wie das CSM  vor paar Jahren – ein Abriss des Gebäudes –ist nur die Frage wann? Nun zu einigen Bildern von der GMJS.

Was daraus wird ,wird sich in diesem Jahr zeigen (2014)

  Meine kleine lok zu Gast beim GMJS

  Sowie auch meine Triebwagen

   Die soll auch nochmal für die MOB gebaut werden

  

  Nun – ein anderer Verein ist dieser:

http://www.bjs-club.se/start/information-auf-deutsch 

Auch hier waren wir einige Jahre Mitglied, mussten uns aber beschränken, da die Arbeit mit CSM Vorrang hatte.

Auch die BJ war betroffen von den Arbeiten des so genannten Västlänkprojektes 2006 und alle Anlagen wurden an einen neuen Platz verlegt. Bilder dazu hier:

http://www.bjs-club.se/pa-larje-savenas/nybyggnationen-bangarden-pa-bergslags-larje

Ein Projekt das wohl mehrere Millionen verschluckt haben dürfte und wohl ein  wallraffa Objekt  würdig sein würde. (Wieso – wer hat was bezahlt –Vereinsprojekt – oder verdeckte Geschäftsinteressen ???)

Aber nach dem Erdrutsch bei unserem Museum, wurde u.a. unsere Hg Lok dem Verein geschenkt. Siehe auch im Bericht CSM Story Teil 8.

Ja und dann gibt es noch die Museumstrassenbahn in Göteborg.

http://www.ringlinien.org

Nun – auch eine langjährige Geschichte – in den 70ziger Jahren hatte ich einen Freund (Klas), der ein beliebter Journalist beim Radio in Uddevalla war. Viele Berichte wurden im Radio übers Museum durch ihn gesendet.

Nach seiner Vorzeitpensionierung wollte er wieder nach Göteborg ziehen –und wurde da aktives Mitglied  bei der Ringlinie.

Bei mehreren Zufällen, wo wir Gruppen vom Museum in Göteborg rumführten, hatten wir den Vorteil dem Verein seine Dienste gegen einen kleinen  Beitrag auf Sonderfahrten zu  begleiten.

Dabei entstanden folgende Bilder.

 

nnatürlich mit Deutscher Gästefahne

  Verkaufshalle " Fischkirche "

   Herr und Frau Boldt gebrauchen eine Pause

    Cristina und Helmut wollten mal was modernes sehen

  

Nun es gibt viel sehenswertes in Göteborg.

Und wie damals, so auch noch heute –jedes mal, wenn ich nach Kiel fahre – geht es über Göteborg mit der Stenaline.

Dazu mehr auf meiner Hausseite.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen(S)  

 

 

CSM Story  Teil 14,Floby 6-2014

Reise nach Dalsland.

Wieder eine Reise,wo auch Freund Helmut wieder dabei war .

Nun die vielen Reisen die wir gemacht haben – oft auf Einladung von anderen Vereinen – sind natürlich ein wichtiger Bestandsteil des Museums. Nicht nur – um gleichzeitig PR zu betreiben für das CSM – sondern auch um Kontakte zu bilden und dem CSM mehr Wissen zum Thema Eisenbahn zu geben.

Wie schon vorher beschrieben im Teil 10 bis 13 –so auch diesmal die Reise nach Dalsland (liegt neben Bohuslän in Richtung Norwegen) Die Hauptstrecke  Göteborg – Trollhättan – Mellerud – Karlstad  -wird auch heute noch betrieben . Auf den Nebenstrecken ist eine Art Museumsbetrieb – mehr dazu hier:

 http://www.dvvj.se/?lang=de

Also beginnen wir die Reise mit der Karte über Dalsland.


Der wichtige Knotenbahnhof ist in Mellerud – teils Verbindung nach Norwegen, nach Karlstad und nach Göteborg.  Für uns und dieser Reise auch nach Bengtsfors – die so genannte   DVVJ.Wir machen unseren ersten Halt in Håverud. Mehr zu diesem Ort hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A5verud

Hier kreuzen sich Strasse und Eisenbahn mit dem  Håveruds Aquädukte (siehe auch Bilder im Link) und unserem Bild 134 .

Die Touristen Eisenbahn geht bis nach Bengtfors – von da bis nach Årjäng kann man auf der stillgelegten Bahnstrecke mit der Draisine die Natur erleben.Siehe hier:

  http://www.skandinavischer-sommer.de/draisine-arjaeng-bengtfors.html

Nun zu den übrigen Bildern unserer Reise  mit Besichtigung im Museums BW in Bengtfors.

Das letzte Bild vom Schienenbus ist auch ein Vorbild ,was Helmut mal für die MOB baute . Diese Typen gab es aber in ganz Schweden –auch für Schmalspurbetrieb.

Zu berichten wäre auch noch, das in ÅMÅL  früher ein größeres ABW der SJ war , Auch aber Triebwagen verschrottet wurden, und mehrmals wurde ich eingeladen (an Arbeitsfreien Tagen) fürs Museum  Sachen zu retten, Schilder, Papierkörbe mit dem SJ Logo – Laufschilder und vieles mehr –was auch später im Museumsshop angeboten wurde.Ja da gab es noch SJ Angestellte mit dem Herz an der richtigen Stelle.

Im nächsten Bericht geht es dann weiter in Richtung Süden – mit Spur 0 in Göteborg und der Museumsstraßenbahn.

Hoffe es hat wieder gefallen.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen(S) 

CSM Story    Teil 13  „Reklame  Teil 2 „

Fernsehen – Reklame fürs Museum.

Natürlich bekamen wir auch da Angebote.

Wie hier im Film – erst ein Modell von einem Bus –den ich im Cafewagen stehen hatte.

Und der Sprecher sagt: Den Bus verpasst – macht nichts – es gehen ja Züge im Museum.

Dann sollte ein Zug kommen (von der TT –Anlage im Museum) und zwar ein ICE ……

Und was kam – ein Güterzug.

Nun das TV Team filmte mehrere Stunden für einen Reklamefilm von  10 Sekunden  - sollte Ostern bis Juni jeden Freitag gesendet werden – mit dem Text :

Geöffnet jeden Sonntag  10 bis 18 Uhr ……

Da kam der 2te Fehler –es wurde der Text gezeigt der im Juni –Juli täglich gezeigt werden sollte:

Geöffnet täglich 10 – 18 Uhr.  

Nun kurzes Verhandeln ergab guten Preisnachlass.

https://www.youtube.com/watch?v=z7f03Mjcog8

 

 

Nun es war nicht das erste mal ,das wir was mit dem Fernsehen zu tun hatten . Schon 1974 wurde ich eingeladen –als Clubleiter für den UMJK (Uddevalla Modell Eisenbahn Club) an einem Spiel für Vereine teilzunehmen. Programmleiter  im TV1 (Schweden) war Åke Strömmer. Das Programm  hieß „Produkten „ –in jedem Programm haben 4 Vereine Teilgenommen – Ja ,wie man hier sieht – so gewann ich unser Spiel und konnte dem Verein mit 500 Kronen  bereichern .


 Leider gibt es da beim schwedischen Fernsehen keine Aufzeichnungen von.

Jedes Jahr kamen Verkäufer und wollten uns Reklame verkaufen – meistens habe ich es abgelehnt, da sich zeigte das die Lokalen Einwohner es schon kannten,und meistens nur kamen wenn sie Besuch erhielten und zeigen wollten was es hier in der Region gab . Fast 90% der Besucher (immerhin im Schnitt 10 000 /jährlich) waren Ausländer und darunter die Deutschsprachigen mit guten 45%.

Daraus ergab sich – das es viel besser war Artikel in den Hobbyzeitschriften zu verbreiten –was es neues beim Museum gab.

Wie ich schon hier:  CSM Story    Teil 9  „Reklame oder Info „

Schrieb –konnte es auch Überraschungen geben –

Ein schöner Artikel – aber in einer Herrenzeitschrift  - gab besonders viele neue Besucher –sogar die Dame auf dem Umschlag besuchte später das Museum und überreichte diese Visitenkarte


Der Besucher Anteil wurde  nur einmal überboten (Jahresanteil über 16 000 Besucher) weil im Reichsfernsehen  ein 3 Minuten langer Film vom Museum gezeigt wurde.

Zwar habe ich eine Filmkopie erhalten – bisher ist es mir aber nicht gelungen  die Erlaubnis zu bekommen, den Film auf meiner Hausseite legen zu dürfen.

Nun –im nachhinein ist es vielleicht auch gut – besonders eine Szene – wo ich nach Anweisungen auf dem Dach des Triebwagen springen sollte . Vielleicht hätte man ein Schild dahin hängen sollen „ Kinder nicht nachmachen, denn diese Oberleitung hat keinen Strom „

Ja, was macht man nicht alles.

Ich verstehe den großen Regisseur  Bergmann, als er bei Einspielungen rief:” Ich fühle wie die Dämonen mich befallen“

Nun es war nicht nur die Sexologin – die unter den Besucher des Museums zu finden waren –sondern auch einige andere Promis  - die meisten bezahlten den Eintritt – gab aber auch welche die glaubten  das man schon genug Steuern  bezahlt hätte – und Kultur doch für Besucher frei sein sollte.

Darauf war dann meistens meine Antwort –schöner Gedanke,aber um Kultur verstehen zu können –sollte man doch lesen können – und hier wird in 4 Sprachen am Eingang informiert  :Was es kostet.

Natürlich haben wir Ausnahmen gemacht – wie z.B. wenn Kindergärten anriefen oder ein Besuch aus Ukraine mit behinderten Kindern .

Erhielt da später als Dankeschön Briefmarken mit Lokomotiven.

Wie gesagt – das sind die Positiven Erinnerungen  die das Leben bereichern.

Nun das war Teil 13 der CSM Story.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen(S)

CSM Story Teil 12, Floby, 6-2014

Besuch in Dänemark bei Heljan

CSM story del 12 handlar om besöket hos Heljan 2003

Seid 1965 war ich über 25 Jahre jährlich auch bei den MOROP – Kongressen tätig . Danach nahm aber die Arbeit mit dem CSM zu viel Zeit in Anspruch.Dennoch hatte ich ein großes Netzwerk mit wichtigen Kontakten bekommen.

Hierdurch erhielt ich 2003 auch die Einladung der Firma Heljan in Dänemark, an einem Modellbahn Seminahrum teilzunehmen. Als ständigen Begleiter hatte ich deshalb Freund Helmut gebeten teilzunehmen.  Also ging die Reise von Schweden nach Kiel um Helmut abzuholen, um danach gemeinsam die Firma Heljan zu besuchen. Die Firma –wer es wissen möchte –es sind die Abkürzungen der Kindernamen Hel und Jan des Eigentümers . Nun man hatte ein tolles Tagesprogramm vorbereitet. Erst ein Werksbesuch in der Fabrik, wo wohl hauptsächlich die eigenen Formen hergestellt wurden – ein großes Lager  der eigenen Formen zeigte was man schon alles mal hergestellt hatte – auch was manchmal für andere Firmen in aller Welt hergestellt wurde. Aber auch eigene Pressmaschinen  zeigte was hier selber hergestellt wurde .  Es waren mehrere Vereine aus dem Norden ( Schweden –Norwegen ) die an diesem Seminahrum teilnahmen  - in Vitrinen konnte man sehen was es schonmal gegeben hat und eine Frage an die Teilnehmer war – was können wir denn sonst noch für euch machen .

 

Nach einer Kaffee Pause hatte man eine Busreise gebucht  und die Reise ging zum DSB Eisenbahnmuseum in Odense.


http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4nisches_Eisenbahnmuseum

 

Weitere Bilder hierzu

 

https://www.google.com/search?q=DSB+Eisenbahnmuseum&client=firefox-a&hs=e2F&rls=org.mozilla:sv-SE:official&chann

 

Eigene Bilder hierzu folgen gleich. Gute 2 Stunden waren für diesen Besuch angesagt, hätte gerne mehr sein können, auf jeden Fall sehenswert. Auch  für die kleinen Besucher gab es außerhalb des Gebäudes eine „Gartenbahn „ zum mitfahren.

Gleich gegenüber vom Museum war der Bahnhof – auch davon einige Bilder.

 

 

Ja, zum Abschluss dann noch eine Überraschung  -es ging weiter zum Spur 0 Verein von Odense. Hier einige Bilder von unserem Besuch.  Mehr Information hier :

 

http://omjk.dk/web/index.php

 

Auch hier wurde der Besuch mit einer Kaffe pause im Clublokal abgeschlossen, wir waren begeistert was man hier alles  in eigener Arbeit –auch an Fahrzeugen selber hergestellt hatte. Auch der OMJK (Odense Modell Eisenbahn Club) hat enge Zusammenarbeit  mit anderen Vereinen – wie auch der GMJS ( Göteborg Modell Eisenbahn Club ) auch was die Normen anbetrifft – auch wenn es im großen der NEM (Norm Europäischer Modellbahnen ) übereinstimmt . Darüber nächstes mal mehr. Damit wäre der Kreis geschlossen 

Dieser Bericht begann mit dem MOROP und endet mit der NEM. 

Nun auch bei meiner heutigen MOB Anlage sind einige Spur 0 Heljan Modelle und Umbauten vorhanden.

 

Ein großes Dankeschön an die Firma Heljan und Freund Kim bei der damaligen Veranstaltung.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen (S)  

 

CSM Story  Teil 11,Floby, 6-2014 

På svenska nedan   

Im letzten Beitrag beschrieb ich kurz die Bohusbahn, diesmal geht es um die Lysekils Bahn.

Schon 2003 –zum 90 Jahresjubiläum – hatte ich in mehreren Zeitungen / Zeitschriften darüber berichtet.

Auch in Lysekil hatte ich mal 8 Jahre gearbeitete und war gut befreundet mit Eisenbahnfreunden der Region – und auch der Ortszeitung „ Lysekilsposten „ welche gerne meine Artikel annahm und im  Gegenzug Reklame fürs Museum machte.

Nun – bevor ich den Artikel 2003 schrieb suchte ich nach Unterlagen für den Bericht. Auch Lysekil  hat ein nettes kleines Museum „ Vikarvets Museum „ was eigentlich mehr um die Geschichte der Stadt ging – was früher viel mit Fischereinährung zu tun hatte.  Dies und die Steinindustrie und der Hafen waren auch der Anlass das man als Privatbahn die Konzession 1908 erhielt – die Bahn zu bauen . Schon  5 Jahre später konnte die Bahn am 14.juni 1913 einweihen – mit Anschluss an die Bohusbahn. Im Zusammenhang mit der Verstaatlichung der Bahn (1939) wurde sie auch elektrifiziert und die erste E Lok Typ Hg  (die gleiche die ich auch im Museum bei mir hatte) konnte 1950 Lysekil anlaufen.

 


 

Fast alle Bahnhöfe auf dieser 35 km langen Strecke hatten Ausweichspuren, so das ein reger Verkehr erlaubt war. 1981 wurde doch der Personenverkehr durch Busse ersetzt  - und die Ausweichspuren abgerissen. Einen Teil dieser Eisenbahntypischen Bauteile konnte ich damals zu meinem Museum retten, Schienen von Smedberg, Oberleitungsmaterial von Hallinden, Bahnsteigkanten von Brastad, Personenwaage und Paketwagen usw. konnte ich bei mir im Museum unterbringen.

In den 60ziger Jahren hatte man sogar Schlafwagen Verbindungen mit Stockholm.

Ja und seid 4 Jahren ist auch der Güterverkehr eingestellt , weil die Schienen einen miserablen Zustand haben , durfte zuletzt nur noch 40Km/h gefahren werden . Außer Sonderzügen war also der Verkehr bedeutungslos.

Nun zu den historischen Bildern aus meinem Museumsarchiv.

In diesem Wagen hatten wir vom UMJK (Uddevalla Modell Järnvägs Klubb ) mal JHV des Vereines

Und hier paar Bilder vom CSM mit teilen von der Lysekils Bahn

und hier der Artikel von 2003 auf schwedisch mit weiteren Details.

 

Så var min text 2003

 

Lysekils Järnväg (LyJ ) 90 år den 14 juni 2003

En kort beskrivning av jubilaren sammanställt av Jürgen Boldt

Lysekils Järnväg öppnade den 14 juni 1913 , 5 år efter att man fått koncessionen, vilket med dagens ögon sett , var en kort tid för byggandet av denna 35 km långa privata Järnvägen mellan Lysekil och Smedberg , där anknytningen till Bohusbanan , strax norr om Munkedal gjordes .

Inför fakta sammanställning till denna artikel gjorde vi en kort resa till Lysekil, eftersom vi hade fått tips om att på Vikarvets Museum skulle det finnas en del bildmaterial, som även för vårt museum skulle vara av intresse. Vi träffade museets allt i allo Villy Jonsson (87) ,trots åldern en spänstig man som kunde berättar mycket om Lysekil och dess 100 åriga historia , visade oss runt , inte bara i museet – även i den pärlan (kaptens huset )som låg nedanför museet mot havet . (en klenod som många turister missar ) Nu fanns inte så mycket om Järnväg i museet , men när vi var i kaptenshuset , tog han sig till minnes , att det var därför vi hade kommit – och faktisk i kaptenshuset finns vaggan till Lysekils Järnväg dokumenterad . Ja det var sant , sällan går folk den smala trappan upp till andra våningen , därför att många har intygad att det spökar här , visserligen bara på natten mellan klockan 2 och 4 , men man vet aldrig vad som kan hända . I alla fall där hängde dokumentet , en hand kolorerad satir plakat ” inför beslutet om Lysekilsbanan ” (se foto) som bör har tillkommit omkring 1906 .

I Vikarvets museum fanns dessutom 2 minianläggningar ( ca skala Z ) som visade spåranläggningar i hamnen under krigstiden , samt ett bild collage vid ingången , där man kunde bl.a. se banans första Ånglok 1913 , en 1 C maskin , samt även när första Hg –loket ( samma typ som finns på Chateau Småröd Museum) kom efter elektrifieringen  av Lysekilsbanan till Lysekil 1950 . 53 år senare går det fortfarande E lok här , när vi gör besöket den 2.5.2003 här finns just ett exotisk besök här , ett

T G O J    lok  typ Ma i nuvarande gröna färgsättning , förmodligen i uppdrag för Green Cargo .

Men åter till begynnelsen , när man invigde LYJ  den 14 juni 1913 , hade de flesta stationer på denna 35 km långa bana , mötesspår , vilket medgav tät tågrörelse .De flesta mötesspår är numera rivna , vilket skedde , när beslutet att t .v lägga ner Persontrafik efter 1981 kom . En del av dessa rivna järnvägsprylar finns idag på Järnvägsmuseet i Munkedal , bland detta räls från Smedberg , överlednings material från Hallinden , Perrong kanter från Brastad osv.

1913 , vid öppnandet hade man samtidig byggd lokstall (s.k. rundstall )med 2 platser och en 12 m vändskiva i bangårdens östra ände .1917 utökades stallet med verkstad för lok och vagnar med 1 spår. Ena stallspåret förlängdes  1921 , då LyJ köpt ett tenderlok från SJ .År 1932 köptes en dieselelektrisk motorvagn , varefter ett särskild stall uppfördes för denna .

Lysekils Järnväg förstatligades i juli 1939 och elektrifierades 1950 ,varefter verksamheten minskade .Det stora lokstallet revs 1950 , medan rälsbusstallet fanns kvar 1989 . Fram till 1950 fanns 5 lokförare samt 10 övrig anställda på Lysekils lokstation .(dessa data enligt uppgift från Svenska Lokmän )

Lysekils 1. Järnvägsvagn (Nr.1 ) var en 2 axlig sitt och resgodsvagn   2 klass BF4 tillverkad av H m tillverkningsnummer 3362  som 1947 byggdes om till CDF2 .    

Ledningen för Lysekils Järnväg var för sin tid tydligen välinformerad och kunnig , eftersom de flesta personvagnar redan från början var av boggivagns typ , som hade bättre ekonomi och framförallt bättre köregenskaper . 2.a klass vagnar hade tom 2 toaletter i varje vagn ( det har man inte ens i dagens moderna tåg)

Flera vagnar (bl.a. nr 6 & 7 ) såldes till Hälsingborg –Hässleholm Järnväg (HHJ ) som även hade egen vagnstillverkning och de flesta vagnar som man hade på Lysekils järnväg kom därifrån , med undantag för  personvagn nr. 4 som kom från vagnfabriksaktiebolag ,Södertälje VfS .

En del byggdes efter 1940 av SJ om till 2 & 3 klass vagnar , vissa var i drift fortfarande i början av 60talet .

Som tidtabellen (kopia ) från 1960 visar , så fanns tom Sovvagn förbindelse mellan Lysekil och Stockholm .

Sovit vi känner till gick de sista persontågen  enligt tidtabell i slutet  av 1980 – ett beslut som än i dag är omdiskuterad ,men är ett resultat av att staten inte längre tar sitt ansvar och lokalpolitikerna hellre sitter i olika styrelser för att bestämmer om vilken färg bussarna skall har .

Det finns inte mycket dokumenterad om Lysekilsbanan , förmodligen sammanhängande med att förstatligande var så tidig som 1939 (i övriga landet pågick detta fram till 1950)Däremot har Erik Lindgren  utkommit med en post historisk skrift ”om Posten vid järnvägen” Lysekil – Munkedal , som redovisar att förhållandet mellan dessa 2 inte var dom bästa – nåväl idag är det inte bättre i hela landet , även om det är andra bakgrund idag.

När det gäller historisk intressanta objekt längs Lysekilsbanan är det mesta redan riven – med ett undantag – vattenhästen på Hallinde rakan , där hembyggs föreningen sköter om denna klenod .

Många föreningar och även enskilda arbetar för att man skall återinföra persontrafiken men den politiska viljan finns inte i Lysekil – trots att det är samma politiska färg som styr i Stockholm , som hellre satsa på norrbottniska äventyr där det inte ens finns ett transportbehov .

Att järnvägen i Bohuslän och Lysekil har en stigande tendens i efterfrågan – trots att man på Lysekilsbanan idag bara får köra 40 km /H är nog ett mirakel .

Tills vidare får man nog vara nöjd med alla ” extra persontåg ” som då och då utnyttjar denna linje .Ett återkommande evenemang är bl.a. Rocktåget ,samt jultåget som arrangeras av Järnvägs främjade i samarbete med företag i Lysekil . Man får hoppas att framtiden för  Lysekils Järnväg blir åter ljusare när man nu beslutat att Bohusbanan får leva vidare . Personligen tycker jag att den politiska oenigheten och bytänkandet i de olika kommunerna i Bohuslän inte kan samverkar bättre – tänk vilken historisk fest det kunde har blivit med Lysekilsbanans 90 årsfest – samtidig som Bohusbanan skall fira sitt 100års jubileum . 

Jürgen Boldt       

 

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CSM Story , Floby , 6-2014

 

CSM Story  10 (11-12)

Detta bidrag handlar om firandet ,när Bohusbanan fyllde 100år    

  Bohuslän ist eine historische Provinz in Schweden. Sie liegt in Westschweden, nördlich von Göteborg und ist durch felsige Küsten mit vorgelagerten Inseln und Schären gekennzeichnet. In Bohuslän befindet sich mit Gullmaren Schwedens einziger Fjord. Wikipedia

  Soweit als kleines Vorwort zu den nächsten Beiträgen.

In den vorhergegangenen Berichten über Chateau Småröd Museum haben wir auch schon Uddevalla besucht, In den nächsten 2 Berichten geht es um die Bohusbahn ( SJ Göteborg bis Strömstad ) und der Lysekil Bahn ,welche bei Munkedal abbiegt und bis nach Lysekil geht .



Auch solche Geschichten gehörten zum Teil mit in unserem Arbeitsbereich – Wenn z.b. eine Bahn ein Jubiläum feierte. Die Bohusbahn – einige streiten wenn die 100 Jahresfeier sein sollte – da man zwar in Strömstad begann Richtung Süden zu bauen (1903) – ebenso von Göteborg Richtung Norden (1907) – doch die Zusammenführung in Uddevalla dauerte einige Jahre.

Nun unabgesehen dessen – so war auch das CSM 2003 mit dabei die 100 Jahresfeier zu feiern. Mit  historischen Zügen wurde gefeiert –und die Eingeladenen Gäste wurden gebeten  mit Zeitgemäßer Kleidung zur Reise zu kommen. Hier nun die Bilder von Uddevalla ,Munkedal ,wo Freund Helmut mit Frau hinzukamen ,wo CSM einen eigenen Bushalteplatz am Bahnhof hatte . Schönes / gutes Essen von den Köchen  der BJ ,welche auch ihre Museumsfahrzeuge zur Fahrt bereitstellten . In Strömstad wurde eine berühmte My (Diesellok) umgemalt für Filmeinspielungen zum Umsetzen des Zuges verwendet. Ich durfte sogar im Führerstand mitmachen.

 

Danach dann mit eigenem Bus zurück zum eigenen Museum zu einer Nachfeier. Wir waren schneller Bild 14 kommt dann BJ´s Jubiläumszug  am Museum vorbei. Das letzte Bild auch meine Frau und meine 3 Töchter waren dabei .


Hoffe es hat gefallen – nächstes mal geht es dann weiter mit der Lysekils Bahn. Mit freundlichen Grüßen  Jürgen


 

 

på svenska nedan

CSM Story    Teil 9  „Reklame oder Info „

Ja, das ist eine wichtige Frage, besonders wenn es um ein kulturelles Unternehmen geht wie CSM. Als wir mit der 3ten Auflage unserer Prospekte herauskamen – wurde diese gerne von den Tourist Informationsstellen angenommen – ja mit einer Ausnahme – das mit Steuergeldern finanzierte Landesmuseum in Uddevalla . Es sollte schriftlich Angesucht ..Werden mit Beilage eines Prospektes.

Gesagt –getan – aber nach 6 Monaten immer noch keine Antwort. Erst auf weitere Anfrage erhielt ich dann ein Protokoll – aus dem ging hervor – abgelehnt –da das Landesmuseum keine Reklame für private „ Veranstaltungen „ machen dürfte –

Ja es gab eine Anmerkung als Reservation eines Politikers – das es nicht irgendeine Veranstaltung sei, sondern als Kulturelles Unternehmen von den Behörden eingestuft war, und es deshalb zulässig war. Es ging dabei um dieses Prospekt  L das letzte wurde in einer Auflage von 70 000 gedruckt – und 5 Jahre nach der Schließung des Museum konnte ich erfreulich sehen –das jemand es bei Ebay anbot .

 

Nun wie es sich so ergab –hatte des Öfteren außerhalb meiner Öffnungszeiten im Museum auch Deutsche Eisenbahnfreunde die ich dann auf Rundreisen durch Bohuslän (Land)  zeigte, was es ansonsten für Sehenswertes gab – dazu gehörte auch das Landesmuseum Bohuslän in Uddevalla. An und für sich nett gemacht und sehenswert – doch für mich ein besonderer Anlass – weil zu der Zeit wie es gebaut wurde,war ich Produktionschef in der Ziegelei , wo die Ziegel und Ausschmückungen am Gebäude hergestellt wurden . Die Künstlerin die diese Arbeiten machte – hatte dazu am Eingang zum Museum die wichtigsten Mitarbeiter in den eingebrannten Ziegel auch meinen Namen verewigt .

Nun war ich gerade dabei, meiner Gruppe zu erklären wann das Museum erbaut wurde (natürlich das ich beteiligt war) usw. -  ein Mann kam hinzu und fragte wieso ich das alles wusste, und was ich vom Museum hielt ……

Nun –im großen ein schönes Museum – hat nur einen Fehler, da es auf heiliger Erde steht  …..

Wieso denn das? Ja , die Verantwortlichen sollten doch wissen, das hier der erste Bahnhof von Uddevalla stand – keine Info oder Bilder darüber, trotz das es ein wichtiger Teil der Geschichte von Uddevalla war – was wäre Uddevalla heute ohne Eisenbahn?

Erhielt keinen Kommentar –erst später erfuhr ich das es der damalige Museumschef von diesem Museum war.

Nun was soll’s – wir  würden sowieso nicht Freunde werden.

 

Dahingegen hatte ich einen Freund bei der Eisenbahn – der letzte Chef der Eisenbahn (SJ) für die Region Bohuslän. (Heute gehört es zur Region Eisenbahn  Västtrafik) ohne ihm wäre das CSM nie das geworden –was es unter 40 Jahren war. Hier das Bild vom Bahnhof Uddevalla, und in der Fahrkartenhalle bekam unser Museum einen Ehrenplatz.

 

Nun Uddevalla ist nicht mehr, was es war – Fahrkartenhalle gibt es nicht mehr – und wo das große Ehrenplatzschild verblieben ist weis auch keiner – es entsteht nicht nur der Gedanke das die politische Steuerung sehr daran gelegen ist alles zum CSM auszuradieren. (Ist wohl auch nichts neues und auch nicht das erste mal, wenn etwas nicht dem Politbüro passt.)

Nun auf der Bahnsteigseite des Bahnhofes wurde auch dieses Keramische Kunstwerk 1982 eingemauert – natürlich hergestellt von der gleichen Künstlerin mit der ich zusammen gearbeitet hatte in der Ziegelei und am Bohusläns Museum.

Es war im gleichen Zeitraum, wo ich dabei war mein Museum auszubauen  - deshalb wurden 4 Keramiken auch fürs CSM gemacht – zum Glück war eins nicht ein gebaut  - das ist jetzt in meinem neuen Haus in Floby eingebaut.

 

 

 

 

Nun die letzten 10 Jahre hatte ich dann auch noch die Möglichkeit in den Bussen in der Region unsere Reklame zwischen Ostern bis September aufzuhängen. Ja  Möglichkeit wurde dann aber mit  Einführung  der Västtrafik Organisation aufgehoben – hier einige unserer Schilder.

 

Nun eine andere Seite zu diesem Thema war, Zeitungen und Zeitschriften mit Neuheiten aus dem Museum zu speisen. Und das wurde gerne angenommen, in den 40 Jahren der Museumsbetriebszeit wurden über 800 Artikel wieder gegeben. Einige dieser sind auf der Hausseite im Schalter  Archiv wieder gegeben:

http://www.modellundbahn.com/arkiv-archiv/

Manchmal kamen Journalisten und machten eine Reportage – ohne zu wissen, wo es publiziert wurde.

Eines Tages war ich auf der Tankstelle bei uns im Dorf (Munkedal) wollte bezahlen und da fragte der an der Kasse: Ja ha  hast du die Branche getauscht? – Wieso? Ja du hast einen Grossen Bericht in dieser Herrenzeitschrift  - 6 Seiten in der Mitte und auf dem Umschlag eine nette junge Dame ……

Nun das Heft wurde gekauft – stolz ging ich mit der Dame im Arm zu meinem Wagen –wo meine Frau wartete.

Was hast denn du da gekauft – ja das ist eine Kulturzeitschrift.

Na ja – der Inhalt überzeugte.


 

 

Das war Teil 9 der CSM Story  Mit freundlichen Grüßen  Jürgen

 

CSM Story del 9   Reklam och info

Är en viktig del för varje företag –även för kulturella företag. Dom flesta turistinformationerna tog gärna emot våra prospekt, men inte skattefinansierad Bohusläns museum i Uddevalla, där önskade man en skriftlig

ansökan, så skulle man tar ställning till frågan ,om man skulle tillhandahåller våra prospekt . När man efter lång tid meddelade, att man inte fick göra detta, eftersom privata utställningar inte fick denna förmån. Bara en politiker reserverade sig mot beslutet.

Det gick om prospektet som vi visar i bild här ovan .

Nu –det hände ibland – när vi fick tyska gruppbesök till vårt museum –att vi visade dessa rund i Bohuslän –och jag visade även upp Bohusläns museum –inte bara för att det var sevärd –utan även eftersom jag var med i bilden när det byggdes –eftersom jag på den tiden var produktionschef på Bohustegel i Munkedal, som tillverkade tegel och utsmyckningar till denna byggnad. Konstnären hade i sina utsmyckningar även inplanterad våra namn i teglet (se bilden ovan), vilket jag gärna hänvisade till. Medan jag berättade till min grupp om detta och museet –hade en herr lyssnad till min berättelse och undrade vad jag i övrigt tyckte om museet ?

Jag svarade –i stort set –sevärd ,men det fanns ett minus , eftersom museet idag stå på en helig plats .

Jag såg hans frågetecken , och vad menar du ?

Visst här på platsen fanns en gång i tiden Uddevallas första centralstation – inte ett ord  eller foto om denna viktiga del i Uddevallas historia – vad vore Uddevalla i dag utan järnväg ?

Jag fick ingen kommentar till detta …..

Först senare fick jag veta att det var dåvarande museichefen –

Samma person som inte ansåg att våra prospekt fick läggas ut.

Hur som helst –vi skulle ändå inte blir vänner .

Däremot hade jag en god vän hos SJ –sista SJ områdeschef för Bohuslän – innan Västtrafik tog hand om detta med järnväg. I biljetthallen hade vårt museum tom en hedersplats (se bild ovan). Men Biljetthallen försvann och med detta även Info om Chateau Småröd Museum .

Från många politiska håll var man verkligen angelägen  (efter raset 2006) att utradera allt som hade med CSM att göra .

På perrong sidan inmurades detta keramiska konstverk 1982 –även detta tillverkad av samma konstnär i samarbete med Bohustegel. Även Chateau Småröd Museum fick 4 avgjutningar – som raserades i samband motorvägbygget. Som tur kunde jag rätta 1 –som numera är inmurad i vårt nya hus i Floby.

Man kan  bara undra –av vissa myndigheter var CSM klassad  som kulturbyggnad – vart var de ansvariga ?

De sista 10 åren (av Museets drifttid) hade jag även möjlighet  att har reklam i bussarna ( mot att sponsra personalklubben med ett bidrag) …

Jo sedan kom Västtrafik in i bilden - och även den biten var en saga bara. Personalklubben blev av med sina bidrag  och museet till en möjlighet för informationen .

Det var nog inte bara i den frågan som personchemin  var fel .

En annan viktig del i informationen –var relation till tidningar

Och där hade vi ett gott förhållande. Under de 40 drift åren  fanns över 800 publikationer om museet – en del har vi sparad på hemsidan i knappen arkiv

   http://www.modellundbahn.com/arkiv-archiv/

 

Detta var del 9 i vår CSM story – och mer lär komma .

Med vänlig hälsning

Jürgen


 

 

 

 

 

CSM Story, Floby, 5 – 2014

 

 

CSM Story    Teil 8

Habe mal wieder paar Stunden bei Tante Google verbracht ….

Eingabe in der Suchmaschine  Chateau Småröd Museum …..

Da findet man so einiges.

Hier habe ich einen Film gefunden – Bei den Aufräumarbeiten nach dem Erdrutsch.

Der Film wurde von den Mitgliedern der BJ gemacht – die auch die SJ Hg Lok als „Geschenk „ erhielten.

Was danach mit den Fahrzeugen geschah ist auf meiner Hausseite  ersichtlich . Nicht so gut ging es danach für unseren X6 . ( Schalter „in eigener Sache „ )

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen (S)

https://www.youtube.com/watch?v=BoN_OQcAqdc

 

CSM Story    del 8

Jag fortsätter med min CSM story –letade lite hos Google och hittade denna film. Mer på min hemsida.

Tack  BJ

https://www.youtube.com/watch?v=BoN_OQcAqdc 


   Eine kleine Zulage – zum Schloss Chateau Småröd.
Im Rückblick, Bilder und Filme zu finden –ja es geht im Alter des Internets.
Habe inzwischen weiter Filme und Bildberichte erhalten – aber leider darf ich die nicht auf YouTube Hochladen. Doch aus Norwegen erhielt ich einen Bericht von 1987 – wo über mein werken berichtet wird.  Jetzt habe ich die Genehmigung erhalten das ich den Bericht mit Bilder auf der Hausseite zeigen kann. Der Artikel liegt schon im Archiv, und hier noch das Bild aus dem Buch „Mest om Hobby „ von 1987.
Es zeigt, wie ich dabei bin das Miniaturschloss zu errichten –
In der Hand halte ich das Vorbild (Modell) von Lichtenstein.
Die Ziegel hatte ich damals speziell für diesen Bau gemacht – und zwar in rosarot – weil der neue Name war „ Småröd „ –auf Deutsch = Kleinrot.
Soweit
einkleinerZwischenbericht.
Mitfreundlichen Grüßen
Jürgen(S)
 


 Floby 4-2014

 

ABBA und der Essotankwagen – Vorwort

På svenska finns detta på gamla sidan här :

http://modellundbahn.com/oldsite/page3.php  skrålla neråt .

Hallo Modellbahnfreunde,

ich  hatte ja als nächste Geschichte aus meiner Museumszeit  das Erlebnis „ ABBA und der Essotankwagen „ zu berichten . Nun, wie schon erwähnt –bei unserer Erdrutschkatastrophe –verschwanden viele Bilder und Sachen – außer was ich im Kopf noch hatte u.a. zu diesem Erlebnis. Daher nahm ich Kontakt auf mit dem Sohn Thomas Pietsch (der auch heute noch ein Modellbahngeschäft in Berlin betreibt)Ob er nicht Bilder hätte vom alten Geschäft in der Friedrichstrasse.

Er schrieb dazu folgendes: 

Mit dieser Email kommen die ersten Fotos – auf dem Bild “alt” sehen Sie Friedrichstr.237 ca. in den 50er Jahren, auf den Fotos 1961 sehen Sie zur Zeit des Mauerbaus Panzer neben und vor dem Haus 237 ( Radio Elektro-– war der Beginn der Selbstständigkeit meines Vaters – Modelleisenbahn kam dann bald dazu – im Schaufenster schon zu erkenne , die  Werbung wurde aber erst später ersetzt ).

Der Laden von “Ellen Lange” (links) kam später dazu und der Zeitungsladen, rechts vom Eingang 237 wurde auch noch als Werkstatt und Ausstellung genutzt

Alle Bilder von der Friedrichstrasse sind aus dem Fotoarchiv seines Vaters, der leider schon vor 10 Jahren verstarb. Er war nicht nur ein guter Modellbahnfreund und Kenner und nahm sich gerne die Zeit Probleme seiner Kunden zu lösen. Allein  diese Bilder sind ein Zeugnis der Zeitgeschichte – vom Mauerbau bis heute, was wert ist in Erinnerung zu rufen –auch 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, denn heute ist viel von dieser „gemütlichen Atmosphäre“ nicht mehr vorhanden –da heute die Friedrichstrasse eines der exklusivsten Strassen Berlin ist.

Also, ein Grosses danke schön an Thomas Pietsch für seine Mitarbeit und Bildunterstützung für diesen Artikel.

Doch nun zu  ABBA und dem Essotankwagen.

Auf dem letzten Bild ,der alte Pietsch und sein Sohn . Hier stand auch immer mein Wagen bei meinen Besuchen.

 Habe noch 2 Bilder erhalten

 Und nun zu der Geschichte ABBA und der Essotankwagen  

Eine DDR Geschichte aus den 70ziger Jahren.

Es war also noch zu den Zeiten als es 2 deutsche Staaten gab und eine Mauer die Länder trennten. Dennoch war Berlin immer
eine Reise wert. Wir „neutralen „ Schweden waren gerne gesehen auf beiden Seiten. Der Übergang für Besucher in der
Hauptstadt der DDR war in der Friedrichsstrasse beim Check Point Charlie –nur 100 m davon lag damals eine der besten
Modellbahnläden

Der gute alte Pietsch –den ich auch schon paar mal in Nürnberg getroffen hatte –natürlich war ein Besuch da jedes Mal
angesagt (siehe auch Vortext)–bevor ich nach Weißensee rüber fuhr. Da ich schon seid Jahren fast jedes Jahr Berlin besuchte – teils meinen
Bruder in Spandau zu besuchen und meine Eisenbahnfreunde in Ostberlin –nun schon der Ausdruck war im Osten gar nicht gerne gehört
und konnte zu politischen Belehrungen im besten Fall führen –es hieß eben „ Hauptstadt der Deutschen Demokratischen
Republik „ . Es gab da so einige Sachen die man eben lernen musste als Besucher.

So alles was den Zoll und Grenzpersonal hätte verärgern können hatte ich bei meinen Bruder gelassen und nur die Geschenke
(die erlaubt waren) auf den Zettel den man bei der Einfuhr ausfüllen musste ordnungsgemäß ausgefüllt –und ab ging es auch
diesmal wieder in Richtung Weißensee.

Vor mir an der Kontrolle war ein Franzose, der nur mal einen Tag die andere Seite besuchen wollte. Er wurde ganz schön
gefilzt –alles was er lieber im Westen hätte lassen sollen, - Zeitschriften waren nicht gerne gesehen

Und auch nicht Modelleisenbahnkataloge (in diesem Falle ein Fleischmann Katalog) – die Frau die ihn kontrollierte ,blätterte
interessiert im Katalog –bis sie zur Seite mit den Tankwagen kam ….

Und was ist das? Ja antwortete er mit weniger guten Deutsch – ja ein Essotankwagen. Falsch meinte sie –das sind
kapitalistische  Reklameschilder   - das ist verbotene   Einfuhr in die DDR.

Als wenn es nicht das erste mal war – denn ein altes Ölfass stand dort schon bereit wo solche Lektüre später verbrannt
wurde …

Tja kann nur sagen, die Freude war nicht groß beim Franzosen – am liebsten   wäre er wohl gleich wieder umgedreht.

Nun war es meine Tour - und mir flog nur durch den Kopf –na das kann ja interessant werden mit der Dame vom Zoll –
schön das ich es schon gewohnt war und deshalb alles was ärger bereiten konnte beim Bruder gelassen hatte.

Langsam fuhr ich meinen Mercedes genau an den Punkt wo die Dame hinwies.

Zu der Zeit hatte ich noch einen „Westdeutschen Pass „ fuhr einen Mercedes – das waren schon 2 Minuspunkte.

Alles wurde durchfilzt - bis sie entdeckte das der Wagen in Schweden registriert war –was wohl etwas vermildernde

Umstand war –aber sehr ärgerlich das sie nichts finden konnte …..

Dachte ich …

Denn plötzlich zeigte sie auf das Radio -schönes Modell und sogar ein Kassettenspieler eingebaut …..

Und die Kassetten ?

Ja die Liegen da 3 mit ABBA ….

Aha ABBA – das sind kapitalistische Tonträger Verboten

Es half nicht das ich erwähnte das die Schwedische Gruppe auch in der DDR gespielt werden …..

Bitte mitkommen –die Kassetten werden beschlagnahmt und es folgte eine ½ Stunde politische Belehrung.

Inzwischen war es wohl Zeit das Sie abgelöst werden sollte –es kam ein männlicher Beamter  - sie erklärte ihm gegen
welche  DDR `s internationale Gesetze ich verstoßen habe – und er deshalb den Rest erledigen sollte …..

Die Dame ging – wahrscheinlich wohl fühlend - das sie heute mal wieder guten Dienst geleistet hatte ….

Der Man schaute mich an –meinen Pass mit all den schönen farblichen Stempeln der DDR ( Die Farbenfrohen Stempel hatten
den Farbekoden –so konnte man sehen in welchen Zeitraum man eingereist war)

Ja Herr Boldt –wie ich sehen sind sie öfters hier zu besuch – und ich nehme an das sie heute Abend den gleichen Weg wieder
zurück nehmen , dann melden sie sich bitte bei mir – dann bekommen sie die Kassetten wieder zurück .Ich wünsche einen angenehmen Aufenthalt. Zwei verschiedene Welten – Herr und Frau Zollbeamter-

Es geht doch …..

Und jetzt kommt noch der Klo - meint Freund der gute Kontakte zu Zeuke (Fabrik ) hatte , hatte mir stolz einen Tankwagen
geschenkt –der in der DDR nicht erhältlich war seine stolze Erklärung – und nur für den Export hergestellt wurde – Ein Essotankwagen ….

Welchen ich dankbar entgegennahm – erst als ich zuhause war schrieb ich ihm diese Geschichte ….

Ich glaube er hatte ein leichtes Lächeln mit dem Kommentar – war doch kein Problem der Wagen war ja für die Ausfuhr gedacht.

Eines meiner vielen Erlebnisse im Zeichen der Eisenbahn.

Es beschreibt zwar ein Zeiterlebnis – was aber nicht nur für die ehemalige DDR galt. Hiermit meine ich das viele Frauen einen Dienst für den Staat hatten . Und da glaube ich das Frauen oft ein anderes Bedürfnis haben  als Männer . (Sich behaupten zu können) Dies betrifft viele Behörden auch heute und auch in Schweden, insbesondere wenn man dann noch in Uniform auftritt. (Polizei, Zoll, Grenzschutz, Eisenbahn und Transport – Fahrkartenkontrolle usw.) 

Ist doch ein schönes Hobby und wieder hatten wir paar neue Modelle fürs Museum.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen(S)



 

Floby  3- 2014

 

Die CSM Story  (1965 -2006)

På svenska nedan

Es war einmal – so beginnen oft Märchen, auch wenn es hier um Erlebnisse aus meiner Museumszeit geht – mit einigen Hintergründen aus der Geschichte Chateau Småröd Museum.

Eigentlich begann es schon etwas vor 1965,wo ich mit der Familie noch in Fulltaga (paar hundert Meter von Småröd) wohnte. Der Beginn der ersten TT Anlage und auch die Gründung des UMJK (Uddevalla Modelleisenbahn Club). 1970    

Kaufte ich Småröd –was bis dahin ein Kolonialwaren Geschäft war, mit mehreren kleineren Lagerhäusern – was der Grundstein für die damalige größte TT Anlage Europas war.

Schon paar Jahre später kam die Idee, daraus ein Modell und Eisenbahnmuseum zu machen.

Eine neue Ausstellungshalle zwischen dem Wohnhaus und dem ehemaligen Lagerhaus (wo sich die TT Anlage befand) wurde so ausgeführt als wäre es mal ein Bahnhof gewesen.

Zu der Zeit war ich Produktionschef in einer Ziegelei und konnte dadurch preiswert Ziegel / Klinker einkaufen. Auch  Aussmückungen habe ich in meiner Freizeit hergestellt und durch den Brennoffen fahren lassen.

Bis 1986 wurde der Bahnhof dann auch ausgebaut mit 2 Spuren,da es mir gelang als erste Privatperson in Schweden Züge von der SJ kaufen zu dürfen . Es war eine Hg Lok und die erste S-Bahn von Stockholm,welche Teilweise eine neue Einrichtung erhielt , da es als Cafe und Verkaufsabteilung dienen sollte . Weitere Bilder hierzu auf meiner Hausseite im Schalter Chateau Småröd Museum.

 

 

 

CSM Story

Det var en gång – så börja ofta en saga , men här skall jag återge händelse och bakgrund till modell och järnvägsmuseet

Chateau Småröd Museum .

Bakgrunden börjar redan förre 1965, då vi och familjen bodde på Fulltaga, några 100 m från Småröd.

Här byggdes den första stora TT anläggningen – samtidig som jag startade upp UMJK (Uddevalla Modell Järnvägs Klubb ) .

1970 köpte vi då Småröd –som till dess hade varit en lanthandel med tillhörande lagerhus, där jag byggde då den stora TT banan – dåtidens största modelljärnväg i TT skalan.

Redan då kom iden – att detta skulle kunna bli ett modell och järnvägsmuseum .

Mellan huset och lagerbyggnaden byggdes ännu en utställningshall och det hela utformades som en f.d. järnvägsstation .

På den tiden var jag produktionschef i tegelbruket, varigenom jag prisvärd kunde inhandlar tegel. På min fritid tillverkade jag även utsmycknings delar som inplanterades medan jag murade alla byggnader.

1986 fortsatte utbyggnaden med 2 spår –för att få stationsbilden komplett – och där placerades ett HG –Lok och Stockholms 1: a pendeltåg. Detta kompletterades med inredningen, för att tjänstgöra som café.

Fler bilder finns i knappen ”Chateau Småröd Museum” 


Teil 2

 Anno dazumal.

Die Verwandtschaft Schloss Lichtenstein und Chateau Småröd

Hier der Hintergrund in unserer „Produktbeschreibung „ von 1975 – ein Ausschnitt:   

Der Name: Chateau Småröd –eine gesonderte Geschichte. Zu der Zeit  hatte man noch Zeit für anderes – zum Beispiel selber Wein zu machen. Einmal hatten wir Besuch von französischen Eisenbahnfreunden – nach paar Gläsern kam die Idee –mein Freund  sagte – ja bei uns ist ja fast jeder Bauernhof der Wein macht ein Chateau – das solltest du auch machen. Das wurde dann auch gemacht. Die ersten Prospekte zeigte –wie unten auf dem Briefpapier unser Firmensymbol – dazu der Kommentar einiger Besucher „ schön alles mit Modell und Eisenbahn –aber wo ist das Schloss?“ Deshalb wurde dann auch das Schloss gebaut für den Kinderspielplatz.

Bakgrunden till vår företagssymbol, viss likhet mellan slottet Lichtenstein – historien är den, att vi på den tiden tillverkade vin för hemmabruk (Maskros vin) och vid ett tillfälle hade vi franska vänner på besök –som fick smaka på vinet – och då kom anledningen - han sa – att många småbönder som tillverkar vin kalla sin ort för Chateau –det bör du göra med – därav namnet Chateau Småröd. Senare byggde jag även i tegel slottet - i barnlekplatsen. – jo det fanns besökare som tyckte – bra detta med tåg –men var är slottet .


 

 

Teil 3:

Museumsgeschichten „anno dazumal „

Bevor es in Vergessenheit gerät – man ist mit bald 73 Lenzen ja nicht mehr der Jüngste.

Ja –es geht dabei weiter um mein ehemaliges Museum „Chateau Småröd „

Nun heute geht es um die kleinste Modellbahnanlage die im Museum zu sehen war.

Wenn die Besucher ihren Eintritt bezahlt hatten –erzählte ich kurz – was man sehen konnte ……

Ja natürlich hatten wir deutliche Information am Eingang zur Ausstellungshalle  in 4 Sprachen –aber viele sahen das nicht.

Nun – außer den Vitrinen wo ca. 4000 Modelle aller Baugrößen sind haben wir 4 Anlagen  Z, N, TT und H0, zwei davon können sie mit den Münzenautomat starten – alles voll automatisch.


Nun es gibt da viele Anekdoten (später berichte ich über einige) doch zum heutigen Thema –„die kleinste „ war es fast täglich –das Besucher zur Kasse kamen –Sagten sie nicht das es 4 Anlagen gab? Wir haben nur 3 gefunden.

Unsere Antwort war dann – ja die vierte, gleich am Eingang wo im Fenster die Postkarten  und unsere Drucksachen sind –da ist ein Loch (es fehlt da eine Postkarte), wenn sie da rein schauen sehen sie die vierte Anlage.

Ja, was man da sehen konnte ist im nächsten Bild ersichtlich. Es war ein Hochzeitsgeschenk von meinem Freund Niclas.

Ja das Museum gibt es ja nicht mehr – aber dies kleine Ding habe ich gerettet und es steht heute bei uns im Schlafzimmer.

Nächstes mal berichte ich über den schnellsten Schnellzugwagen der DDR …

Historien om den minsta anläggningen –en Z –bana bröllopsgåva av vännen Niclas. Jag brukade i korthet berätta för besökarna, vad som fanns i museet – 4 Anläggningar, Z, N, TT och H0. Och det hände ofta att besökarna kom tillbaka –man hade bara hittad 3. Då förklarade jag –vid ingången där våra postkort fanns –saknas ett postkort och i stället var det ett hål –där fanns Z –banan. Visst museet finns inte kvar – men bröllopsgåvan finns idag i vårt sovrum – se bilderna.   Nästa gång skall jag berätta om DDR´s snabbaste Schnell tågvagn .

 

Teil :4

Der schnellste D-Zugwagen der DDR. 

Es geht weiter mit Geschichten aus der Museumszeit.

Seid 1965 hatte ich jährlich auch an den Morop Kongressen teilgenommen – als ständiger schwedischer Beobachter im Technischen Ausschuss ( TA) . Natürlich gleichzeitig auch Mitglied in der Ferrpress – (Verband für Zeitschriften und Schriftsteller im Gebiet Modell und Eisenbahn)

Dadurch hatte ich auch Zugang an den jährlichen Spielzeugmessen teilzunehmen (z.B. Nürnberg)  Das Jahr 1971 war besonders von Interesse –der 18. Morop Kongress in Dresden (da noch DDR).

Für mich ein extra langer Besuch in der DDR – erst als Vertreter einer schwedischen Firma 10 Tage Besuch auf der Leipziger Messe – danach eine Woche privater Besuch bei meinem Freund Hans Weber in Weißensee in Berlin mit Besuch in Sebnitz.

Mehr hier:

 

Leider gibt es –da alle meine Bildersammlungen bei der Erdrutsch Katastrophe verloren gingen – keine Bilder

von allen Reisen.

Nun bei diesen Kongress bekam ich ein Angebot – diesen großen Wagen eintauschen zu können.

Man muss sich dabei erinnern – man konnte nur schwer Modelle aus dem Westen erhalten und würde gerne 2 Fleischmann Lokomotiven  als Geschenk erhalten –dann würde man dem Museum als Kulturaustausch diesen Wagen schenken .

Ich erhielt  Zollausführungsdokumente mit vielen farbigen Stempeln, und los ging die Rückreise nach Berlin  - der Lange Wagen oben auf dem Dachgepäckträger  auf meinen damaligen Opel Kadett …

Im Auto noch Freund Hans mit seiner Familie.

Nun muss man wissen –zu der Zeit war auch noch eine Grenze auch zwischen der DDR und  Ostberlin –und wir wollten ja nach Weißensee …..

Grenzkontrolle vor Ostberlin, Pardon „ Hauptstadt der DDR „

Pass Kontrolle: ja da fehlt ein Stempel –sie müssen sich abmelden in Dresden – das ich als Gast an einem internationellen  Kongress teilgenommen hätte die alle formaliten erledigen sollte …. Könnte man das nicht telefonisch regeln ….

Hilft nicht – Frau und Kinder durften weiter nach Berlin –Freund Hans und ich mussten paar hundert Kilometer hin und zurück nach Dresden – der Opel mit dem D-Zugwagen auf dem Dach – machte teilweise gute 140km/h –war ja Autobahn.

So entstand die Geschichte, die ich bei Führungen im Museum den Besuchern erzählen konnte.

So schnell sind seid dem nie wieder D-Zugwagen in der DDR gegangen.

40 Jahre später war ich wieder in Dresden mit dem Kieler Spur 0 Club – das war ein sehr schönes Erlebnis, den Reisebericht –mit Bilder gibt es auf meiner Hausseite im Schalter Reisen

 

Im nächsten Bericht noch eine Reise (von vielen) in die DDR.

ABBA und der Esso Tankwagen.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen

Resumé på den tyska texten – det handlar om modellen som jag fick byter till mig vid Morop kongressen i Dresden  1971 .

Av någon anledning ,fick jag inte inresetillstånd till Östberlin , eftersom det saknades en stämpel i passen från Dresden – så det var bara att köra tillbaka till Dresden –några hundra km och snabb gick det goda 140km/h – med den stora  modellen på biltaket ….

Det var det snabbaste DDR vagnen –kunde jag berätta till mina besökare.